- neu
Kunst gegen Kälte
Anna Ulmer, Markus Scholz
studierte in Hamburg in einem Modellstudiengang Ausländersozialarbeit, bevor er sich als Autodidakt der journalistischen Fotografie zuwandte. Erst als freier Theaterfotograf, dann als angestellter Redakteur und Fotograf der taz-Hamburg dokumentierte er das Geschehen im Großraum Hamburg. Heute ist er wieder als freier Fotograf für die Deutsche Presseagentur, dpa, im gesamten Norden der Republik tätig. Aus dem journalistischen Foto-Thema "DIE MISSION" an einem ansonsten ereignislosen Sonntagnachmittag im Jahr 1997 wurde für ihn ein mehrere Jahre andauerndes Projekt der solidarischen Begleitung und des persönlichen Lernens.
Adnan Softić ist Autor, bildender Künstler und Regisseur. Er studierte Film und Ästhetik an der HFBK Hamburg. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit historischen Themen und Fragen der Erinnerungspolitik. Als Künstlerduo „Studio Softić“, mit Nina Softić, nehmen sie an zahlreichen Multimedia-Ausstellungen im In- und Ausland teil. In den Jahren 2016/17 erhielten sie das Villa-Massimo-Stipendium in Rom.
Cornelia Sollfrank ist Künstlerin, Forscherin und Autorin. Wiederkehrende Themen ihrer künstlerischen und wissenschaftlichen Praxis sind digitale Kulturen, neue Formen der (politischen) Selbstorganisation, kritische Autorschaft, Ästhetik der Commons sowie techno-feministische Praxis und Theorie.
Barbara Herschel, Kaspar Jamme, Felix Künkel und Justus Schweer verbinden Erfahrungen in räumlichen Praktiken wie Architektur, Landschaftsarchitektur, Stadtplanung, akademischer Lehre, der Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Akteuren und der öffentlichen Verwaltung. Relationale Forschung verstehen sie als einen Weg, den Raum als ein Netzwerk von Beziehungen, Dynamiken und Prozessen zu untersuchen. Mit der Gründung des Space for Relational Research versuchen sie eine kritische Forschungspraxis zu etablieren, die Zusammenhänge im Raum aufspürt, die Grenzen der Architektur hinterfragt und neue Arbeitsfelder und Kooperationen vorschlägt.
Der Speculative Space (kurz: SpecSpace) war ein experimentelles Labor am Zentrum für Designforschung der HAW Hamburg (2020–2023). Das Labor bewegte sich zwischen physischem und virtuellem Raum. In beiden spekulierten sechs und mehr hybride Designer:innen, Philosoph:innen und Künstler:innen über das rhizomatische Verhältnis von Gestaltung und Forschung.
Felix Stalder ist Professor für Digitale Kultur an der Zürcher Hochschule der Künste und leitete das Forschungsprojekt „Latent Spaces – Performing Ambiguous Data“. Seine Arbeit konzentriert sich auf die Überschneidungen von kulturellen, politischen, technologischen und ökologischen Dynamiken.
Christian Stein ist Postdoktorand am Exzellenzcluster „Matters of Activity“. Mit seinem Hintergrund in Germanistik und Informatik verbindet er technische und geisteswissenschaftliche Perspektiven. Als Mitbegründer von gamelab.berlin entwickelt er unter anderem spielerische, interaktive Formate für den Wissenstransfer und forscht im Bereich der Schnittstellentheorie.
Hito Steyerl ist Künstlerin und Professorin für Aktuelle Digitale Medien an der Akademie der Bildenden Künste München. Ihre Arbeiten wurden unter anderem auf der Biennale in Venedig, im Museum of Contemporary Art, Los Angeles, und im Museum of Modern Art, New York, ausgestellt. In ihren Texten, Performances und essayistischen Dokumentarfilmen setzt sich Hito Steyerl mit (digitaler) Bilderproduktion, postkolonialer Kritik und feministischer Repräsentationslogik auseinander.
Laura Strack studierte Theaterwissenschaft, Romanistik und Literaturübersetzen in Bochum, Düsseldorf, Palermo und Tours. Heute arbeitet sie an der Schnittstelle von Theater, Text und Theorie. Sie interessiert sich besonders für (Denk-)Figuren des Gemeinsamen, für soziale Bewegungen und kritische Formen, für Theater als Ort und in verschiedenen Räumen (z. B. Stadt und Land), für künstlerische Schreibweisen der Endlichkeit und für das Übersetzen als existenzästhetische Praxis. Sie übersetzt literarische und theoretische Texte aus dem Französischen und Italienischen.