Versammlung der Mikropolitiken
Editors: Kayoung Kim, Lisa Marie Zander, Marius Töpfer, Thies Warnke (Hgg.)
Anita Kaspar ist Architektin und Gestalterin. Sie arbeitet im Bereich Architektur, Ausstellungsgestaltung und räumlicher Forschung. Germeinsam mit Jesko Fezer, Andreas Müller, Fynn-Morten Heyer und Maximilian Weydringer führt sie das Forschungs- und Designstudio Kooperative für Darstellungspolitik. Das Studio beschäftigt sich mit der Frage, wie Architektur und räumliche Gestaltung gesellschaftliche und politische Themen sichtbar machen können.
Kayoung Kim ist in kollaborativen Projekten tätig, die Gestaltung mit sozialpolitischen Prozessen verbinden. In ihrer Praxis fokussiert sie sich auf community-orientierte Initiativen in urbanen Räumen zwischen Hamburg und Seoul.
Michael Klein arbeitet an der Schnittstelle von Architektur, Kunst und Urbanismus, derzeit u. a. an der Abteilung Wohnbau und Entwerfen sowie am Fachbereich Städtebau der TU Wien, außerdem für „dérive – Verein für Stadtforschung“. Seine Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Wohnen, Geschichte, politische Theorie und Vermittlung.
Folke Köbberling ist Künstlerin und Professorin. Sie studierte Bildende Kunst und Architektur an der Kunsthochschule Kassel sowie an der Universität der Künste Berlin. Köbberling lehrt seit 2006 an verschiedenen Hochschulen wie dem Royal College of Art in London und dem ArtCenter College of Design in Pasadena. Seit 2016 ist sie Professorin am Institut für Architekturbezogene Kunst an der TU Braunschweig. Zusammen mit dem Künstler Martin Kaltwasser hat Köbberling zwischen 2002 und 2022 zahlreiche Projekte im öffentlichen Raum umgesetzt. Ihre künstlerischen Arbeiten wurden wiederholt ausgezeichnet und in internationalen Ausstellungshäusern gezeigt.
Isabella Kohlhuber ist freie Medienkünstlerin und Kommunikationsdesignerin. Ihre Arbeiten thematisieren insbesondere die Rolle der Schrift und die Bedeutung von Wissen im digitalen Zeitalter. Als Partnerin von Dirck Möllmann hat sie das gesamte Projekt „Hamburg Maschine“ in seiner Entwicklung und Umsetzung von Beginn an begleitet.
Das Kollektiv Quotidien wurde 2017 von einer Gruppe von Studierenden, Künstler:innen, Forscher:innen und Theoretiker:innen des Masterstudiengangs „Spatial Strategies“ an der weißensee kunsthochschule berlin gegründet. Sein erstes Projekt war die Organisation des Symposiums „Alltageintagaus – Ein Lefebvre-Symposium über das Recht auf die Stadt“, das im MehringHof und im Club Miami in Kreuzberg, Berlin, stattfand.
Das Kollektiv Quotidien sind Victoria Claire Anderson, Elisa T. Bertuzzo, Johanna Gilje, Lin Nowicki, Uroš Pajović und Daniele Tognozzi.
Kooperative für Darstellungspolitik ist ein Studio für Ausstellungsgestaltung, das Ausstellungen als diskursive Räume begreift, deren Gestaltung gesellschaftliche Aushandlungsprozesse unterstützt. Es wurde 2008 von Jesko Fezer, Anita Kaspar und Andreas Müller in Berlin gegründet, um Fragen der Repräsentation politischer und kultureller Anliegen in der Öffentlichkeit praktisch zu erforschen. Fezer, Kaspar und Müller sind ehemalige Mitherausgeber:innen der Zeitschrift „An Architektur“ und lehren Experimentelles Design, Städtebau und Ausstellungsdesign an verschiedenen Hochschulen. Gemeinsam gestalten sie Ausstellungen u. a. für das Haus der Kulturen der Welt, Casco, Albertinum, Moderna Museet, documenta 14, SESC Pompeia, die neue Gesellschaft für bildende Kunst, den Kunstraum Kreuzberg/Bethanien, Bergen Kunsthall, SAVVY Contemporary, das Goethe-Institut und die Biennale Venedig.