Pro qm
Almstadtstraße 48-50
10119 Berlin
Kooperative Standards meint gestalterische, programmatische, räumliche Elemente, die sich aus Erfahrungswissen und geteilter Verantwortung heraus konstituieren. Als Antworten auf spezifische Probleme und Bedarfe weichen sie von verallgemeinernden Regeln und Normen ab und ermöglichen, jeweils in ihrem Umfeld besondere Qualitäten und Beziehungen zu realisieren: eine Betondecke, die den Barbetrieb erlaubt, während oben noch gebaut wird, Gerüste und Wintergärten, Balkone und Laubengänge die Wohnräume erweitern und mit der Nachbarschaft verflechten, ein Betriebshof, auf dem so gewohnt und gearbeitet werden kann, wie es eigentlich verboten ist.
Gemeinsam mit Mona Mahall (m-a-u-s-e-r / Bauhaus Universität Weimar) und Tim Simon-Meyer (Atelier JQTS / Bauhaus Universität Weimar) diskutieren die Herausgeber:innen Marieke Behne, Justus Griesenberg und Christoph Heinemann über den Zusammenhang von architekonischen Qualitäten und selbstbestimmten Praktiken.



