An Architektur 16/17
An Architektur 16
Material zu: David Harvey, Flexible Akkumulation durch Urbanisierung
David Harvey deutet die postmoderne Architektur der 1980er Jahre als kulturellen Ausdruck des Postfordismus und damit der damaligen Krise amerikanischer Städte. Indem er zwei neue Entwicklungen in die Diskussion um die Städte einführt und aufeinander bezieht, besteht er darauf, dass Diskurse und kulturelle Praktiken nicht von wirtschaftlichen und politischen Prozessen getrennt werden können: Das architektonische Phänomen der Postmoderne und das ökonomische Projekt der flexiblen Akkumulation müssen zusammen gelesen werden.
Mit Beiträgen sowie Auszügen und Reprints von Texten von Pierre Bourdieu, Margaret Crawford, Guy Debord, Gegenschulbuchreihe: Amerikkka, Homer Hoyt, Fredric Jameson, Charles Jencks, Reinhard Kreissl, Henri Lefebvre, Peter Marcuse, Marx/Engels, The New York Surveillance Camera Players, Richard Nixon, Richard Sennett, Neil Smith, Manfredo Tafuri, Ferdinand Tönnies, Venturi/Scott Brown/Izenour, Loïc J. D. Wacquant, Iris Marion Young.
An Architektur 17
Material zu: Manuel Castells, The City and the Grassroots
„The City and the Grassroots“ analysiert Entwicklungen und Veränderungen der Stadt als Ergebnis eines konflikthaften Prozesses städtischer sozialer Bewegungen. Manuel Castells führt die Kämpfe lokaler Protestgruppierungen, Bürgerinitiativen, alternativer Communities und basisdemokratischer Bewegungen als Produktivkräfte städtischen Wandels in die Stadtforschung ein. Auf dem Boden einer marxistischen Betrachtung der Stadt errichtet er ein offenes und anschlussfähiges Modell von gebauter Umwelt als Kreuzungspunkt gesellschaftlicher Kämpfe.
Die wesentlichen Kapitel des Buches sind hier erstmals ins Deutsche übersetzt.
Als Beiheft zu „An Architektur“ 16/17:
Interviewheft: Steinbrüche der Theoriebildung.
Manuel Castells, David Harvey und die Widerstände in der kapitalistischen Stadt.
E-Mail-Gespräch zwischen Regina Bittner, Manuel Castells, Jürgen Essletzbichler, David Harvey, Roger Keil, Margit Mayer und Christian Schmidt.

